Déjà-vu: neolith - das Magazin geht in die zweite Runde

Es ist soweit: neolith - das Magazin für neue Literatur an der Bergischen Universität geht in die zweite Runde. Bis zum 31.07.2017 bittet die Redaktion um literarische Texte zum Thema "Déjà-vu": Zur Wiederkehr des Altbekannten, des Geträumten oder gerade nicht Geträumten, zum sich Wundern, Erschrecken, Zürnen, Lachen über das so - irgendwie so - schon einmal Dagewesene ...
Beiträge sollten einen Umfang von 8 Normseiten (12.000 Zeichen) nicht überschreiten. Einzureichen sind sie im Format .doc, .docx oder.rtf an die Email-Adresse neolith@uni-wuppertal.de

neolith #2 erscheint zum Wintersemester 2017/18.

Mehr zum Call im Bild oder unter: www.neolith-magazin.de

neolith-Lesung "Punkt, Punkt, Punkt"

Nächste Woche Mittwoch lädt neolith - die Schreibwerkstatt für neue Literatur an der Bergischen Universität- zur Semesterauftakt-Lesung. Es gibt - na klar - Texte aus eigener Produktion ... zum Thema "Punkt, Punkt, Punkt". Studierende und Mitarbeiter der Uni zeigen dabei mit Kurzgeschichten, Gedichten und Songs, dass Wissenschaft nicht alles ist im Leben ... ab 18.00 Uhr im Hörsaal O – 08.37.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos:

Mach mit beim Buch! Bewerben bis zum 24.01.2017

Im Herbst 2017 soll es im Verlag 3.0 erscheinen: Ein gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Pina-Bausch-Gesamtschule in Wuppertal-Vohwinkel verfasstes Buch zum Thema, wie Computerspiele unsere Lebenswelt verändern. Auf ca. 200 Seiten (begleitet durch weiteres Material im Internet) werden aktuelle Video- und Computerspiele vorgestellt und analysiert.

Leitthemen der Spielpräsentationen unter dem Arbeitstitel "Spiel vs. Leben" sind:
  1. Was motiviert die Spielerinnen und Spielern ganz konkret immer weiter zu spielen und 
  2. Was bringen die Spiele den  Spielerinnen und Spielern womöglich bei.  
Seit Schuljahresbeginn haben die Schülerinnen und Schüler in einem Projektkurs der Gymnasialen Oberstufe recherchiert, aufbereitet und diskutiert, welche Computerspiele aus ihrer Sicht für das Buch in Frage kommen, und auch schon Arbeitsgruppen für die Spielvorstellungen gebildet. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar 2017 soll nun die eigentliche Schreibphase starten.

Zur Unterstützung Ihrer Schreibarbeiten suchen die Schülerinnen und Schüler - vermittelt über Herrn Rürup als Projektpartner an der Bergischen Universität - Studierende, die sie von März 2017 bis Juli 2017 verlässlich begleiten und coachen. 

Die Studierende erhalten dabei die Chance auf Praxiserfahrungen sowohl im schulischen Schule als auch bei der Gestaltung und Publikation von Büchern in Kooperation mit einem Verlag, Sie werden als Mitautoren der Spielvorstellungen genannt und erhalten fünf Freiexemplare des Buches.

 Im Studiengang des MEd 2011 kann die Projektmitarbeit zudem als studentisches Forschungsprojekt (Modul 4) eingebracht werden. Hier ist zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit auf Basis der Projekterfahrungen (teilnehmende Beobachtung, ethnographische Feldforschung) zu erstellen. Hierbei werden die Studierenden durch Dr. Rürup eng begleitet und unterstützt.

Bei Interesse; Bewerben Sie sich bitte mit einem Motivationsschreiben bis zum 24. Januar 2017 per Email bei  Dr. Matthias Rürup (ruerup [at] uni-wuppertal.de). Die Vorstellungsgespräche finden Anfang Februar in der Pina-Bausch-Gesamtschule in Vohwinkel statt: die Schülerinnen und Schüler im Projektkurs wählen selbst ihre Coaches.

Kurzinformationen zur Projektausschreibung finden sich im Projekt-Steckbrief. Zudem dokumentiert die Website "Spiel-vs-Leben" die Vorläufer-Projekte aus den Schuljahren 2014/15 und 2015/16, die nunmehr mit dem geplanten Buch ebenfalls zusammengefasst und abgerundet werden sollen. Hinweise zur Arbeit der Coaches enthält auch folgende Datei. Für Nachfragen steht Dr. Matthias Rürup gerne zur Verfügung.

Vortrag "Zur Utopie des virtuellen Lernens" (gehalten im Oktober 2016)

Im Rahmen der Interdisziplinäre Tagung "Utopisch Dystopisch - Visionen einer 'idealen' Gesellschaft" am 07. und 08.10.2016 an der Universität Hildesheim hat Matthias Rürup einen Vortrag "Zur Utopie des virtuellen Lernens" gehalten. Hier kann das Vortragsmanuskript (mit integrierten PowerPoint-Folien) eingesehen werden.

Hier geht es zur Tagungshomepage an der Universität Hildesheim.

Schule sucht Studierende für Projekt / neues Forschungsprojekt im MEd 2011

Bei Dr. Matthias Rürup kann im Jahr 2017 ein Forschungsprojekt (MEd 2011, Modul 4) als ethnographische Begleitung (teilnehmende Beobachtung) eines innovativen Schulprojektes an der Gesamtschule Solingen-Höscheid absolviert werden.

Vorrangige Aufgabe dabei ist die Begleitung und Unterstützung von Gruppen von maximal acht Schülern der Klassenstufe 8 bei der Planung und Umsetzung einer selbst gewählten Herausforderung - im Zeitraum von März 2017 bis September 2017. Bei der Herausforderung soll es sich um eine zweiwöchige außerschulische Aktivität handeln, die die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich umsetzen. Ein Projektsteckbrief und eine ausführliche Projektbeschreibung für coaches finden sich auf der Website des Instituts für Bildungsforschung (HIER).

Aufgabe des individuellen Forschungsprojektes wird es sein, auf Basis der Schul- und Schülerkontakte eine ausgewählte, praktisch relevante Problemstellung zu identifizieren und diese anhand konkreter Boeachtungen (eigene Erlebnisse, Gespräche, recherchierter Materialien) differenziert aufzuarbeiten und zu analysieren. Dazu wird empfohlen ein Feldtagebuch zu führen.
Das Forschungsprojekt wird von Herrn Rürup im Rahmen eines Seminars mit mehreren Blockterminen im Sommersemester 2017 begleitet.

Die Gesamtschule Solingen-Höscheid bittet um Bewerbung bis 28.12.2016 an folgende Email-Adresse ges-hoehscheid{at}solingen.de Ansprechpartner ist Schulleiter Herr Braun. Eine parallele Einreichung der Bewerbung bei Herrn Rürup (ruerup [at] uni-wuppertal.de] wird empfohlen.

Die Teilnahme am Schulprojekt kann auch  im kombinatorischen BA im Optionalbereich (Modul EWS 102) eingebracht und angerechnet werden. Ansprechpartner hier ist Dr. Sandra Seeliger (seeliger{at}uni-wuppertal.de)


neolith - Magazin und Werkstatt für neue Literatur an der BUW

Die Verknüpfung mit meiner wissenschaftlichen Arbeit als Erziehungswissenschaftler in der universitären Lehrerbildung ist nicht ganz so einfach aufzuzeigen: schließlich geht es hier um Literatur und kreatives Schreiben. Aber neolith das ist für mich  eine wichtiger weiterer - zusätzlicher - Arbeitsschwerpunkt an der Bergischen Universität Wuppertal:

  • die moderierende Leitung der Textwerkstatt für neue Literatur jeden Mittwoch von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Uni-Kneipe zusammen mit Stefan Neumann und
  • gerade neu: die Herausgabe eines jährlichen Literaturmagazins als Teil einer gemischten Redaktion aus Studierenden und Uni-Mitarbeitern.
Dass neolith - das Magazin in dieser Woche nun endlich erschienen ist (und nun käuflich erworben werden kann), motiviert mich dazu, mich nun auch öffentlich auf meiner BUW-Mitarbeiterseite zu neolith zu bekennen.
Die Verbindung zu erziehungswissenschaftlichen bzw. pädagogischen Fragen ist letztlich auch gar nicht so schwer: einmal nämlich als Erinnerung und Bekenntnis, dass das akademische Leben nicht vollständig in Lehre und Forschung aufgeht, sondern immer eines lebendigen Umfeldes an zusätzlichen, experimentellen - diskursiven Initiativen und Bühnen bedarf
Zum anderen auch als Statement im Kontext der Lehrerbildung: Bildung - konkret: schulische Bildung - verlangt systematisch nach einer Erweiterung und Ergänzung der kognitiv-rationalen Foki des Fachunterrichts durch Formen der Wertschätzung, Erprobung und Übung auch des ästhetisch-künstlerischen, leiblich-motorischen oder spontan-emotional-spielerischen Erlebens und sich Ausdrückens. Und dieser basale Anspruch und Auftrag von Schule, mehr zu sein und auf mehr zu verweisen als bloß Unterricht, verweist letztlich immer zurück auf die einzelne Lehrkraft, die auch selbst als Person (als Gegenüber und Modell für die Schülerinnen und Schüler) immer auf mehr verweisen als nur Fachwissen und nur Arbeiten an Fachinhalten.
Meine literarische Nebenbeschäftigung an der Uni dokumentiert in dieser Hinsicht, dass ich diese allgemeine Aufforderung an jede Lehrkraft im Schülerkontakt auch eine authentisch-vielseitig-interessierte Person und nicht nur Rolle und Funktion zu sein, auch für mich selbst ernst nehme.
Dazu gehört dann aber auch, dass meine veröffentlichten literarischen Interessen für mein wissenschaftlichen Geschäft der Lehre dann doch keine Rolle spielt. Dass es für Lehrkräfte gerade kein Problem darstellt bzw. darstellen muss, vielfältige Interessen zu haben, die den SchülerInnen (Studierenden) bekannt sind, ohne dass sie im Unterricht  / im Seminar störend oder irritierend zum Tragen kommen, das dokumentiere mit meinem Bekenntnis zu neolith - hoffentlich - gleich mit.

Stellenausschreibung Studentische Hilfskraft

Gerne verweise ich auf eine aktuelle Stellenausschreibung für eine studentische Hilfskraft, die mich bei meinen akademischen Lehraufgaben - und hier insbesondere bei der Anleitung und Begleitung von studentischen Forschungsprojekten in Kooperation mit Schulen im Bergischen Land unterstützen soll. Die Bewerbungsfrist endet am 15.11.2016.  Der Ausschreibungstext finden sich HIER.

Das Lehrforschungsprojekt "Und trotzdem was gelernt / Spiel versus Leben" startet wieder

Schon zwei Mal hat es erfolgreich stattgefunden - das Lehrforschungsprojekt "Und trotzdem was gelernt / Spiel versus Leben" - gefördert von der Jackstädt-Stiftung  Wuppertal. Darin begleiteten und unterstützten Lehramtsstudierende der Bergischen Universität Schülerinnen und Schüler der gymansialen Oberstufe bei ihren Recherchen zum Thema, inwieweit Video- und Computerspiele, die eigentlich nur in der Freizeit zur Unterhaltung genutzt werden, auch Lern- und Trainingsglegenheiten sind. Die Ergebnisse dieser Schülerprojekte wurden jeweils in einer öffentlichen Workshop-Tagung an der Bergischen  Universität öffentlich präsentiert. Nun geht es das Projekt in dritte Runde - diesmal in Kooperation mit der Gesamtschule Wuppertal Vohwinkel..

Bis zum 19.09.2016 sind Studierende im Master of Education der Universität Wuppertal dazu eingeladen sich zur Teilnahme am diesem dritten Durchgang des Lehrforschungsprojekts zu bewerben (per Email an ruerup{at}uni-wuppertal.de).

Weitere Informationen zum Projekt und zur Ausschreibung finden sich auf der Aktuelles-Seite des Instituts für Bildungsforschung bzw. im folgenden Dokument.

Hintergründe und Ergebnisse zu den ersten zwei Durchläufen dokumentiert die Projekthomepage http://spiel-vs-leben.de/; ein Podcast-Video zur Ergebnis-Präsentation im April 2016 findet hier: https://podcast.uni-wuppertal.de/wp-content/uploads/2016/04/Spiel_vs_Leben.mp4 

NACHTRAG (12.10.2016): Da die erste Ausschreibungsrunde nicht erfolgreich war, wird es zum Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester 2016/17 eine neue Bewerbungsmöglichkeit geben.

Zwei Neuerscheinungen im Verlag Beltz Juventa

Neu erschienen sind zwei Aufsätze von Matthias Rürup in Sammelbänden im Verlag Juventa Beltz. Einmal befragt Matthias Rürup, die Rolle der Kultusministerkonferenz bei der Beförderung der Idee einer Kulturschule bzw. kulturellen Bildung im deutschen Bildungssystem (Fuchs & Braun, 2016). Zum anderen ist nun auch der von Björn Hermstein, Nils Berkemeyer und Veronika Manitius herausgegebene Band zur KBBB-Herbstagung 2014 erschienen, auf der Matthias Rürup seine Reflektionen und Untersuchungen zur medialen Verarbeitung der Studierendenstreiks 2009 als Fallbeispiel postdemokratischer Tendenzen in der aktuellen Bildungsdiskussion vorgestellt hat.

Hier die Zitationsangaben der neuen Aufsätze:
  • Rürup, M. (2016). Don't call it Schnitzel. Die mediale Verarbeitung der Studierendenstreiks 2009 als Fallbeispiel postdemokratischer Tendenzen in der aktuellen Bildungsdiskussion. Hermstein, B., Berkemeyer, N. & Manitius, V (Hrsg.), Institutioneller Wandel im Bildungswesen. Facetten, Analysen und Kritik. (S. 306-323). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Rürup, M. (2016). Die Kultusministerkonferenz als Akteur und Arena der Bildungs- und Kulturpolitik. Fuchs, M. & Braun, T. (Hrsg.), Die Kulturschule und kulturelle Schulentwicklung. Band 3 (S. 230-247). Weinheim: Beltz Juventa.

Neues Büro am Campus Freudenberg / Lageplan

Lageplan Campus Freudenberg
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Bildungsforschung haben in der letzten Woche das neue Gebäude FMM auf dem Campus Freudenberg bezogen - darunter auch Matthias Rürup.
Sein neues Büro befindet sich als Raum 02 in Etage 1 des nebenstehend auf dem Campus-Lageplan rot hervorgehobenen Gebäudes. Telefonisch ist Herr Rürup dort momentan noch nicht erreichbar (auch seine Telefonnummer wird voraussichtlich wechseln).
Am morgigen Mittwoch, den 01.06.2016 findet erstmals seine Sprechstunde im neuen Büro statt.